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Aktuell

 

Die Gesamterneuerung Hirschmatt wurde Ende Oktober 2017 termingerecht abgeschlossen. In einem letzten Schritt erhielten die Strassen den definitiven Deckbelag und die Markierungen. Das Quartier ist wieder normal befahrbar. Wir danken allen Anwohnenden, Geschäften und Benutzerinnen und Benutzern des Quartiers für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit.

 

Jahresrückblick 2016 im Schnelldurchlauf. Das Zeitraffer-Video zeigt die Bauarbeiten im Teil West in knapp 3 Minuten.

 

Am Anlass Goldgrube Neustadt hat sich das fertig sanierte Hirschmatt Quartier von seiner besten Seite gezeigt. Die Bevölkerung war zu Kafi und Gipfeli eingeladen und konnte dank Schoggitalern aus der Baggerschaufel tolle Gutscheine gewinnen.

Bilder von der Goldgrube Neustadt 

 

 

Häufige Fragen zur intensiven Bauweise

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Was heisst «intensive Bauweise»?

Bei der intensiven Bauweise wird kurz, aber intensiv gebaut. Das bedeutet, dass eine ganze Strasse zur Baustelle wird: die Strasse ist für jeglichen Verkehr gesperrt. Für die Bauarbeiten wird im Baubereich eine durchgehende Logistikspur erstellt, es arbeiten gleichzeitig mehrere Baugruppen, es gibt einen Zwei-Schicht-Betrieb und Samstagsarbeit. 

 

Der Baufortschritt wird jeden Tag sichtbar und die Anwohner werden weniger lang beeinträchtigt als bei der konventionellen Bauweise. Die Liegenschaften sind über die Trottoirs jederzeit zugänglich, die Geschäfte sind immer geöffnet und für die Kundschaft immer erreichbar.

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Weshalb wurde die intensive Bauweise für das Projekt «Gesamterneuerung Hirschmatt» gewählt?

Gegenüber der konventionellen Bauweise hat die intensive Bauweise einen grossen Vorteil. Die Bauzeit verkürzt sich um rund 60 Prozent. Gerade in einem intensiv genutzten Raum wie dem Hirschmattquartier hat eine minimale Bauzeit oberste Priorität. Das heisst: kürzeste Dauer der Einschränkung des Verkehrs und der Zugänge. 

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Was heisst «minimale Bauzeit» für das Projekt «Gesamterneuerung Hirschmatt»?

Mit der intensiven Bauweise kann die Bauzeit im Hirschmattquartier auf zweimal ein halbes Jahr begrenzt werden. Die Bauzeit pro Strassenzug beträgt zwei bis drei Monate.

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Wie lange würde das Projekt mit der konventionellen Bauweise dauern?

Mit der konventionellen Bauweise würde die Bauzeit bei fünf bis sechs Jahren liegen. Die Bauzeit pro Strassenzug würde zwischen sechs und zwölf Monate dauern.

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Ist die intensive Bauweise teurer?

Die Gesamtkosten sind etwa gleich hoch wie bei der konventionellen Bauweise. Die volkswirtschaftlichen Kosten (Staukosten bzw. Behinderungen auf den übergeordneten Strassen), Umsatzeinbussen beim Gewerbe, Lärmkosten, Umweltkosten (Luftverschmutzung durch Baustelle) und Unfallkosten (baustellenbedingte Verengungen führen zu Unfällen) usw. fallen bei der intensiven Bauweise viel tiefer aus, als wenn konventionell gebaut wird.

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Zu welchen Zeiten wird gearbeitet?

Bei der intensiven Bauweise wird zu folgenden Zeiten gearbeitet:

  • Vorarbeiten Trottoir: Montag bis Samstag 7 bis 17 Uhr
  • Hauptarbeiten Strasse: Montag bis Freitag 6 bis 23 Uhr und samstags 7 bis 17 Uhr
  • Schlussarbeiten: Montag bis Freitag 7 bis 17 Uhr

Bei der konventionellen Bauweise würde zu den normalen Arbeitszeiten gebaut, allerdings nicht eineinhalb Jahre, sondern sechs Jahre lang.

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Welche Auswirkungen hat die intensive Bauweise auf den Verkehr?

Die Strassen, in denen gebaut wird, müssen während zwei bis drei Monaten umfahren werden. In dieser Zeit kann man nicht mit dem Privatauto zu den betroffenen Wohnhäusern zufahren. Die Anlieferung für Geschäfte, Hotels und Restaurants ist immer gewährleistet. 

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Wie wirkt sich die intensive Bauweise volkswirtschaftlich aus?

Es wird mit kurzen, aber heftigen Auswirkungen gerechnet, insbesondere auf Zufahrt, Staus und Umsatzzahlen. Die Langzeitauswirkungen sind aber weniger negativ als bei der konventionellen Bauweise, wo aufgrund der langen Bauzeit die Gefahr einer dauernden Verlagerung besteht. 

 

Die volkswirtschaftlichen Kosten (Staukosten bzw. Behinderungen auf den übergeordneten Strassen), Umsatzeinbussen beim Gewerbe, Lärmkosten, Umweltkosten (Luftverschmutzung durch Baustelle) und Unfallkosten (baustellenbedingte Verengungen führen zu Unfällen) etc. fallen bei der intensiven Bauweise viel tiefer aus, als wenn konventionell gebaut wird.

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Hat die Stadt Luzern und ewl Erfahrungen damit?

Das Tiefbauamt der Stadt Luzern und ewl haben schon mehrere Projekte beschleunigt umgesetzt. Eine Umsetzung in dieser Konsequenz mit temporärer Sperre einzelner Strassenabschnitte ist neu in der Stadt Luzern.