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Aktuell

 

Die Gesamterneuerung Hirschmatt wurde Ende Oktober 2017 termingerecht abgeschlossen. In einem letzten Schritt erhielten die Strassen den definitiven Deckbelag und die Markierungen. Das Quartier ist wieder normal befahrbar. Wir danken allen Anwohnenden, Geschäften und Benutzerinnen und Benutzern des Quartiers für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit.

 

Jahresrückblick 2016 im Schnelldurchlauf. Das Zeitraffer-Video zeigt die Bauarbeiten im Teil West in knapp 3 Minuten.

 

Am Anlass Goldgrube Neustadt hat sich das fertig sanierte Hirschmatt Quartier von seiner besten Seite gezeigt. Die Bevölkerung war zu Kafi und Gipfeli eingeladen und konnte dank Schoggitalern aus der Baggerschaufel tolle Gutscheine gewinnen.

Bilder von der Goldgrube Neustadt 

 

 

Häufige Fragen zu den Anpassungen beim Verkehr

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Weshalb braucht es verkehrliche Anpassungen?

Alle Anpassungen haben zum Ziel, die Verkehrssicherheit der verschiedenen Mobilitätsteilnehmer im Quartier zu erhöhen und die Anliegen der Behinderten zu berücksichtigen. Für Automobilisten werden Unfallschwerpunkte behoben: die schrägen Parkfelder werden aufgehoben; an den Kreuzungen werden die Sichtweiten erhöht; der Sicherheitsabstand zwischen Velofahrenden und der längs parkierten Autos wird vergrössert. 

 

Zusätzlich entstehen neue Veloverbindungen. Von diesen Anpassungen profitieren die Behinderten wie auch Fussgängerinnen und Fussgänger. Sie können die Strasse neu überall queren und ihr Weg über die Strasse wird durch die breiteren Trottoirs kürzer.

 

Zudem soll in den Quartierstrassen möglichst wenig Schleich- und Suchverkehr anfallen.

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Was ändert sich für Automobilisten?

Die Schrägparkplätze in der Dornacherstrasse, der Frankenstrasse, der Murbacherstrasse und der Sempacherstrasse werden aufgehoben. Diese schrägen Parkfelder sind nachweislich Unfallschwerpunkte, da Automobilisten nur rückwärts und mit eingeschränkter Sicht in den Verkehr gelangen. 

 

Eine bessere Übersicht und damit mehr Sicherheit entstehen auch an Kreuzungen, wo einzelne Parkfelder verschoben werden.

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Wie verändert sich die Parkplatzsituation durch diese Sicherheitsanpassungen?

Die Zahl der öffentlichen und privaten Parkplätze im Hirschmattquartier ist in den letzten Jahren mit etwas über 1’700 Parkplätzen (inkl. Parkhaus Hirzenmatt) gleich geblieben. Der Anteil der privaten Parkplätze beträgt 1’144 Parkplätze (2/3 privat, 1/3 öffentlich).
 
 
Im Vorprojekt ging die Projektleitung von einem Abbau von 85 Parkplätzen aus. Im Detail­projekt konnte die Zahl auf 76 reduziert werden. Die veränderte Parkplatzanzahl verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Strassen: Dornacherstrasse (–21), Frankenstrasse (–29), Kauffmannweg (+6), Murbacherstrasse (–8), Sempacherstrasse (–24), Waldstätterstrasse (-4) und Winkelriedstrasse (+4). Bei den übrigen Strassen erfolgt keine Veränderung der Parkplätze.

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Wurde die Einführung von Tempo 20 geprüft?

Ja. Es hat sich aber gezeigt, dass eine flächendeckende Einführung von Tempo 20 nicht sinnvoll ist. Sie wäre nur durch eine radikale Neuanordnung und massive Reduktion der Parkplatzfelder möglich. Zudem sind Mischverkehrs-flächen ohne Trottoirkanten für Kinder, ältere Menschen und sehbehinderte Personen problematisch. 

 

Im Weiteren müssten Velostreifen aufgehoben werden, und die Gebäudeversicherung verlangt einen Trottoirabsatz. Aus diesen Gründen wird im ganzen Quartier Tempo 30 beibehalten.

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Ändert sich das Verkehrsregime für Automobilisten?

Nein. Das Verkehrsregime mit Einbahnstrassen und Tempo 30 bleibt bestehen.

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Wird die Verkehrssicherheit für Velofahrende erhöht?

Ja. Zum einen werden an Kreuzungen die Radstreifen durchgängig markiert. Zum anderen entsteht zwischen den Parkplätzen und dem Radstreifen ein grösserer Abstand. 

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Wird das Velonetz ausgebaut?

Ja. An der Franken-, Sempacher-, Dornacher- und Waldstätterstrasse entstehen neue Ab­schnitte auf dem Velonetz. Hier werden Velostreifen im Gegenverkehr markiert. Platz ist ausreichend vorhanden. 

h
Weshalb wird nicht auch am Kauffmannweg und an der Murbacherstrasse ein Velostreifen im Gegenverkehr markiert?

In diesen beiden Strassen wäre die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet. Am Kauffmannweg würde ein gefährlicher Konflikt mit der Anlieferung der Detaillisten Migros und Coop entstehen. An der Murbacherstrasse sind die Platzverhältnisse zu eng für einen zusätzlichen Velostreifen.

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Wie sieht das Verkehrsregime während der Bauzeit aus?

Bei der intensiven Bauweise wird kurz, aber intensiv gebaut. Das bedeutet, dass eine ganze Strasse während zwei bis drei Monaten zur Baustelle wird. Dabei ist die Strasse ein offener Graben und für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Verbindungen der Querstrassen werden mit Übergängen sichergestellt.

 
Hier finden Sie die genauen Verkehrsführungen im Teil Ost während der intensiven Bauzeit von April bis Anfang Oktober 2015.