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Aktuell

 

Nach Ablauf der Wartefrist für Setzungen erhalten die Strassen im Hirschmattquartier als letzten Schritt den definitiven Deckbelag. Der Einbau des Strassenbelags und das Anbringen der definitiven Markierung erfolgt zwischen dem 16. August und dem 31. Oktober 2017.
Mehr Infos zu den Arbeiten
Infos zur Verkehrsführung

 

Jahresrückblick 2016 im Schnelldurchlauf. Das Zeitraffer-Video zeigt die Bauarbeiten im Teil West in knapp 3 Minuten.

 

Am Anlass Goldgrube Neustadt hat sich das fertig sanierte Hirschmatt Quartier von seiner besten Seite gezeigt. Die Bevölkerung war zu Kafi und Gipfeli eingeladen und konnte dank Schoggitalern aus der Baggerschaufel tolle Gutscheine gewinnen.

Bilder von der Goldgrube Neustadt 

 

 

Das Projekt

Die Gesamterneuerung Hirschmatt ist ein gemeinsames Projekt von ewl energie wasser luzern (ewl) und der Stadt Luzern. 

 

Das Projekt umfasst folgende Massnahmenpakete: Erneuerung der Werkleitungen, Massnahmen für die stadträumliche Aufwertung, Behindertengerechtigkeit und Sicherheit sowie Verkehrsmass-nahmen.

 

Die Bauarbeiten sind in den beiden Sommerhalbjahren 2015 und 2016 in intensiver Bauweise geplant. Das Quartier wird durch die Gesamterneuerung deutlich aufgewertet: es erhält eine Top-Infrastruktur im Untergrund, sichere Strassen und eine vielseitig nutzbare, schöne Oberfläche, die zum Verweilen einlädt. 

 

 

Bauphasen Teil Ost 2015 (rot) und Teil West 2016 (blau)


Karte_Gesamterneuerung-Hirschmatt_Teil-Ost-2015.png

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Ausgangslage

Die Werkleitungen im Hirschmattquartier haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Sie müssen dringend erneuert werden. Betroffen sind alle Abwasser-, Wasser-, Gas- und Stromleitungen. Gleichzeitig bestehen im Quartier Defizite bei der Verkehrssicherheit, in Bezug auf das Behinderten-gleichstellungsgesetz und erheblicher Bedarf für eine stadträumliche Aufwertung.

 

In den Jahren 2007 und 2008 wurden die Hirschmattstrasse sowie die Waldstätter- und Habsburgerstrasse saniert. Die lange Bauzeit führte zu grossen Behinderungen im Quartier. Daraufhin verlangte das Quartier einen mehrjährigen Baustopp. Dieser Wunsch wurde respektiert. Jetzt haben Stadt und ewl das Projekt neu aufgegleist.

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Lösungsansatz

Die Umsetzung erfolgt mit dem Projekt «Gesamterneuerung Hirschmatt 2015–2017». Dafür spannen ewl und die Stadt Luzern zusammen. Sie haben eine Auslegeordnung der Arbeiten gemacht, die in den kommenden Jahren anfallen. Man einigte sich auf eine gemeinsame Planung und Um-setzung mit einem Projektleiter und einem gemeinsamen Projektteam. Für alle Anliegen gibt es einen Ansprech-partner.

 

Das koordinierte Vorgehen garantiert einen optimalen Bauablauf und spart Kosten. Es ist sowohl der Stadt Luzern als auch ewl ein grosses Anliegen, die Arbeiten für das Quartier so erträglich wie möglich zu gestalten.

 

Das Quartier wird als Gesamtes betrachtet und nicht nur einzelne Strassenzüge oder einzelne Leitungen. Es soll in intensiver Bauweise gebaut werden. Diese ist sehr intensiv, aber wesentlich kürzer als die konventionelle Bauweise. Zentral sind eine frühzeitige Planung sowie ein früher Einbezug und die Zusammenarbeit mit dem Quartier und den Direktbetroffenen.

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Werkleitungen, Oberflächen, Verkehr

Das Projekt Gesamterneuerung Hirschmatt umfasst folgende Massnahmenpakete: Erneuerung der Werkleitungen, Massnahmen für die stadträumliche Aufwertung, Behindertengerechtigkeit und Sicherheit sowie Verkehrsmassnahmen.

 

Erneuert werden alle Abwasser-, Wasser-, Gas- und Stromleitungen. Gleichzeitig werden das Glasfasernetz der ewl sowie Leitungen der Swisscom und der upc Cablecom verlegt. Das Quartier erhält in einem Zug eine Top-Infrastruktur unter dem Boden.

 

Gleichzeitig werden die Oberflächen angepasst. Sie werden mit grosszügigen Trottoirbereichen und einheitlichen Baumreihen neu gestaltet. Die Parkplätze werden in die Trottoirs einbezogen. Damit erhöht sich die Aufenthalts-qualität im Strassenraum, und eine neue Raumzuteilung wird möglich.

 

In einem dritten Teil wird die Sicherheit im Quartier erhöht. Die Parkplatzsituation wird optimiert und Unfallschwerpunkte werden behoben. Gleichzeitig wird das Fuss- und Velonetz verbessert und ausgebaut und der Strassenraum behindertengerecht gestaltet.

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Intensive Bauweise

Bei der intensiven Bauweise wird kurz, aber heftig gebaut. Das bedeutet, dass eine ganze Strasse zur Baustelle wird. Diese Strasse ist dann für jeglichen Verkehr gesperrt, es wird eine durchgehende Logistikspur erstellt, es arbeiten gleichzeitig mehrere Baugruppen, es gibt einen Zwei-Schicht-Betrieb und Samstagsarbeit. 

 
Gegenüber der konventionellen Bauweise verkürzt sich die Bauzeit um 60 Prozent. Die Liegenschaften und Geschäfte bleiben zu Fuss über die Trottoirs jederzeit erreichbar. Alle Geschäfte sind während der intensiven Bauzeit geöffnet.

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Nutzen für das Quartier

Mit dem Projekt Gesamterneuerung Hirschmatt werden die notwendigen Arbeiten an Werkleitungen auf einmal umgesetzt. Gleichzeitig werden die Oberflächen neu gestaltet und verkehrliche Verbesserungen vorgenommen. Das Quartier wird aufgewertet: Es entsteht eine Infrastruktur, die später alle Nutzungen zulässt.

Das Quartier bekommt:

  • eine gute Infrastruktur im Untergrund,
  • eine grosszügige Quartiergestaltung,
  • sichere Strassen,
  • eine behindertengerechte Ausgestaltung des Strassenraumes,
  • eine Chance für Quartierentwicklung,
  • eine «baustellenfreie» Zukunft,
  • eine faszinierende Baustelle.

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Zeitplan

Die Arbeiten starten 2015 im Teil Ost (Franken-, Morgarten- und Sempacherstrasse). Die ersten Vorarbeiten beginnen am 12. Januar 2015 an der Frankenstrassen, die ersten Hauptarbeiten starten am 07. April 2015, ebenfalls an der Frankenstrasse. Die Schlussarbeiten im Teil Ost sind am 31. Oktober 2015 abgeschlossen.

 

Hier Infomaterial mit Übersicht und Zeitplan zum Teil Ost herunterladen.

 

Im Sommerhalbjahr 2016 wird im Teil West gebaut (Kauffmannweg, Dornacher- und Winkelriedstrasse). 2017 wird der definitive Deckenbelag angebracht. Die Hauptarbeiten werden jeweils im Sommerhalbjahr durchgeführt.